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29.04.2018

Girls'- und Boys' Day - "harte" Männerberufe und soziales Engagement

Am diesjährigen "Girls' Day" (26. April) erhielten die Mädchen des Jahrgangs 9 die Möglichkeit, die Bundeswehr und die typischen Männerberufe dort hautnah zu erleben. An sechs Stationen in der Glück-auf-Kaserne in Unna wurden die unterschiedlichen Aufgaben und Ausbildungsmöglichkeiten beim Arbeitgeber Bundeswehr vorgestellt. Bei der Instandsetzung haben Elektroniker ihren Arbeitsplatz in Containern und im Fahrzeug "Fuchs" vorgestellt. Die Mädchen konnten selbst eine Leitung löten, defekte Kabel prüfen und funken. Bei einer weiteren Station wurde das "Leben im Felde" demonstriert. Zelte aufbauen, Feuer machen, die richtige Tarnung und die benötigten Ausrüstungen konnten begutachtet und getestet werden. Im Infomobil informierte der Karriereberater Dirk Hotop die Mädchen über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr im militärischen wie auch im zivilen Bereich. Neun Jungen aus dem Jahrgang 9 haben im Rahmen des "Boys' Days" im Katharinen Hospital typische Frauenberufe im Gesundheitsbereich kennen gelernt. Von morgens bis mittags wurde den Schülern gezeigt, was die Aufgaben eines Gesundheits- und Krankenpflegers und Altenpflegers sind - von der Aufnahme eines Patienten über die Intensivstation bis zur Entlassung. Im Labor konnte bei der Untersuchung von Blutproben zugeschaut werden. In der Notaufnahme erlernten sie erste Schritte der Ersten Hilfe. Der Besuch der Dialyse-Station veranschaulichte den harten Berufsalltag im Krankenhaus. Auch die Sterilisationseinheit, in der die Instrumente vor jeder Untersuchung und OP gereinigt werden, wurde vorgestellt. Ein Highlight für die Jungen war das Zuschauen bei einer Herzkatheteruntersuchung durch eine Schutzscheibe. Im Röntgen-Labor konnten sie selbst ihr Handy röntgen und am PC die Einzelteile analysieren. Die Garage der Kranken- und Notarztwagen wurde ebenfalls besichtigt. Im benachbarten Seniorenwohnheim "Bonifazius" erhielten die Schüler einen Einblick in den Alltag eines Altenpflegers und die Wohn- und Lebenssituation der Bewohner.