Wer glaubt, dass sich damit die Fähigkeiten der zukünftigen Musikmagier erschöpfen, ist auf dem falschen Dampfer. Es gilt auch, eine Veranstaltung zu planen, den jeweiligen Musikgeschmack ziel- und publikumsorientiert auszuwählen, das Catering für die Besucher zu organisieren, um sie nach schweißtreibenden Rhythmen und Tänzen mit Snacks, Mineralwasser und Fruchtsäften zu erfrischen.

Ihr Debut haben die Meister der Klangbibliotheken bereits mit großem Erfolg hinter sich gebracht: Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung „13 plus“ durften sie zum ersten Mal offiziell die Soundmaschine anwerfen. Zunächst noch skeptisch beäugt, tauten die von Lampenfieber geplagten Disco-Zauberer und ihre Besucher nach und nach auf, bis alle eine wundervolle Fete hinlegten, die noch Tage später Hauptschulgespräch war. Die gute Laune nebst Soundbeben lockte selbst Lehrerinnen auf den Dancefloor.

Demnächst werden die Herrscher über Phon und Watt ihre sensiblen Künste im Freizeitzentrum Lüner Höhe präsentieren. Michael Lowey plant dort die erste größere Veranstaltung, wo die Hände auf einer richtigen Bühne mit professioneller Lichttechnik wieder schweißnass vor Aufregung werden dürften. Derart gestählt und nervenerprobt wollen die Klangzauberer dann im Foyer der Hauptschule eine Disco-Party veranstalten, zu der auch Eltern und Geschwister eingeladen werden.

Anfangs ist das Publikum ist noch genauso nervös und zurückhaltend wie die frisch gebackenen DJs selbst ...
Doch schon bald: „Rums, da geht das Ganze los, mit Getöse schrecklich groß“… die Jungs veranstalten zunächst noch ihre Hahnenkämpfe, während sich die Mädchen schon zu den ersten Takten wiegen.
Schließlich wogt und wabert es auf dem gesamten Dancefloor, wo auch Lehrerin Hesse sich "dem Rhythmus, wo jeder mit muss" nicht entziehen kann.