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Lernzeiten an der Schule am Koppelteich

Lernen neu denken – Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten

Schule, wie viele Erwachsene sie noch aus der eigenen Schulzeit kennen, ist nicht mehr zeitgemäß. Oder würden Sie heute einen Zahnarzt aufsuchen, der noch mit veralteten Geräten arbeitet?
Auch Schule muss sich weiterentwickeln, um junge Menschen auf die Anforderungen einer sich wandelnden Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.

An der Schule am Koppelteich verstehen wir Lernen als einen aktiven, selbstverantwortlichen Prozess. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich zu bilden, sondern sie gezielt auf ihr späteres Leben und ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Dabei setzen wir auf Lösungsorientierung statt reiner Problemorientierung sowie auf Selbstständigkeit, Verantwortung und tragfähige Lernstrategien.

Ein zentrales Element dieses Ansatzes sind unsere Lernzeiten.

Lernzeiten ersetzen die klassischen Hausaufgaben vollständig. Das Üben, Wiederholen, Anwenden und Vertiefen von Lerninhalten findet bewusst in der Schule statt – unter klaren Rahmenbedingungen, zur lernwirksamsten Tageszeit und mit professioneller Begleitung.

Sie knüpfen an den Unterrichtsstoff an und berücksichtigen die individuellen Ausgangslagen sowie die jeweiligen Entwicklungsschritte der Lernenden. Das Erlernen lehrplangemäßer Kenntnisse, Arbeitstechniken und Fertigkeiten liegt damit klar im Verantwortungsbereich der Schule.

Im Mittelpunkt steht die Förderung von Selbstverantwortung, Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit.

Lernzeiten im Schulalltag – so arbeiten wir

Ein typischer Vormittag an der Schule am Koppelteich zeigt, wie Lernzeiten konkret umgesetzt werden:

Im Stundenplan sind zwei Lernzeiten pro Woche fest verankert. In dieser Zeit bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben selbstständig, in Partner- oder Gruppenarbeit. Die Aufgaben sind klar strukturiert, transparent formuliert und an den Unterricht angebunden.

Die Lehrkräfte übernehmen in dieser Phase bewusst eine beobachtende und begleitende Rolle. Sie geben keine direkten Lösungen vor, sondern fördern eigenständiges Denken. Die Lernenden kontrollieren ihre Ergebnisse mithilfe bereitgestellter Materialien selbst oder gleichen sie mit anderen ab.

Am Ende der Lernzeit erhalten die Schülerinnen und Schüler ein individuelles Feedback durch die Aufsichtsperson – häufig eine Fachlehrkraft.

So wird Lernen sichtbar, reflektierbar und nachhaltig.