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Vor der Wahl: Jugendliche wünschen altersbezogene Infos

Diskutierten auf dem Podium mit (v.r.): Luc Wagebach, Mara Röpke und Katharina Frank; am Mikrofon: Ex-Hauptschülerin Amani Khalaf.

Im Rahmen eines Aktionstages des Aktionsbündnisses für Freiheit und Demokratie in der Kamener City haben am Samstag (4. 9.) auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule an einer Podiumsdiskussion teilgenommen. Thema: "Freiheit und Demokratie" mit dem Fokus auf die anstehende Bundestagswahl.
Die an der Diskussion Teilnehmenden würdigten unser demokratisches Staatswesen und die bestehende Meinungsfreiheit, sparten aber auch nicht mit Kritik: Viele Jugendliche fühlten sich von den politischen Parteien mit ihren Bedürfnisssen nicht wahrgenommen; sie wünschten sich u.a. kürzere, verständliche Erklärungen anstelle von seitenlangen Wahlprogrammen, in denen viel versprochen - und am Ende wenig eingelöst - werde.
Überdies würden viele Jugendliche es nicht gutheißen, wenn das Wahlalter auch zu den Bundestagswahlen auf 16 Jahre herabgesetzt würde: Mit 16 Jahren, so der Tenor, seien viele Jugendlichen "noch nicht reif" genug und noch eher mit anderen Dingen als mit Entscheidungen zu politischen Fragestellungen beschäftigt.
Der Aktionstag reflektierte einen Schüler-Wettbewerb, zu dem das Aktionsbündnis im vergangenen Jahr aufgerufen hatte. Dessen Ergebnisse konnten aber seinerzeit coronabedingt nicht einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies wurde und wird nun nachgeholt, indem einige Wettbewerbsbeiträge in Schaufenstern Kamener Geschäfte ausgestellt werden.